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Mitteilungen der Städtebauförderung

Steuerliche Vergünstigungen für den Erhalt von Gebäuden in Sanierungsgebieten

Für den Erhalt von Gebäuden in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsbereichen können Eigentümer mit der Einkommensteuererklärung steuerliche Vergünstigungen in Anspruch nehmen.

Dafür wird eine spezielle Bescheinigung nach der Bekanntmachung des SMIL Bescheinigungsrichtlinien zur Anwendung der §§ 7h, 10f und 11a des Einkommenssteuergesetzes (EStG) vom 29. April 2025 (SächsABl. Nr. 19/2025), benötigt. Diese kann online über die Leistungsseite im Amt24 beantragt werden.

wegebund - Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs

© get-shot.de

Ein wichtiges Element der Städtebauförderung ist die Nahmobilität. Die Menschen brauchen sichere und gute Wege, um mobil zu sein. Insbesondere das Zufußgehen ist eng mit der Stadtgestaltung verknüpft. Gehwege, Plätze, Verschattung und Sitzgelegenheiten sind Voraussetzungen für lebenswerte Zentren und Wohngebiete. Der wegebund berät und unterstützt sächsische Kommunen bei der Förderung des Rad- und Fußverkehrs vor Ort. Wenden Sie sich an den wegebund, wenn Sie wissen möchten, wie Sie diese Mobilitätsformen in Ihre Gebietskulisse einbinden können und welche Vorteile die kommunale Arbeitsgemeinschaft bietet.

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Chemnitz als Klimaquartier der Städtebauförderung ausgezeichnet

Menschengruppe
© Benjamin Pritzkuleit  

Am 19. März 2025 fand im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) in Berlin die Abschlussveranstaltung "Resiliente Stadtentwicklung – Klimaquartiere in der Städtebauförderung" statt. In diesem Zusammenhang wurde die Stadt Chemnitz mit ihrem Städtebaufördergebiet »Brühl-Boulevard« als eine von 18 weiteren Kommunen in Deutschland als »Klimaquartier der Städtebauförderung« ausgezeichnet.

Klimaquartieren zeichnen sich dadurch aus, dass Klimaschutz und Klimafolgenanpassung besonders stark in einen Gesamtprozess der quartiersbezogenen Stadterneuerung eingebettet sind. Die Städtebauförderung bietet den Anlass, um bestehende gesamtstädtische fachliche Klimaziele systematisch als Querschnittsaufgabe im Programmgebiet umzusetzen. Die Städtebauförderung bietet aber auch den Anlass, fehlende klimarelevante fachliche Konzepte zu entwickeln. Fachübergreifendes Arbeiten bietet die Basis, um klimabezogene Zielsetzungen in die Gebietsentwicklung einzubetten. Klimaquartiere können als Vorreiter in einem oder mehreren spezifischen Handlungsfeldern verstanden werden.

In Chemnitz beim Städtebaufördergebiet »Brühl-Boulevard« wurde auf Grundlage eines energetischen Quartierskonzeptes der großflächige Einsatz von erneuerbaren Energien und der Ausbau eines Fernwärmenetzes initiiert. Zudem wurden auch Gebäude und Freiflächen erneuert und das Quartier somit in seiner Zentrumsfunktion gestärkt. 

Weitere Informationen zu den Klimaquartieren sowie mögliche Handlungsansätze für Ihre Kommune finden Sie ab sofort online in einer Praxisbox.

 

Klimaanpassungskonzepte in Kommunen – neue Arbeitshilfe vom Zentrum für Klimaanpassung

Die Herausforderungen des Klimawandels erfordern umfassende Anpassungsmaßnahmen auf kommunaler Ebene. Mit einer neuen Publikation "Klimaanpassung integriert voranbringen – Kommunale Strategien und Konzepte" bietet das Zentrum für Klimaanpassung (ZKA) den Städten und Gemeinden praxisnahe Unterstützung, um den Auswirkungen des Klimawandels gezielt zu begegnen. 

Hintergrund ist das neue Klimaanpassungsgesetz (KAnG), welches erstmals einen klaren Rahmen für die Vorsorge und Anpassung auf allen Verwaltungsebenen schafft. Doch wie können Kommunen diese Vorgaben strategisch umsetzen? Die Publikation zeigt Wege auf, wie Anpassungsstrategien und -konzepte erfolgreich integriert und umgesetzt werden können. Ergänzt wird dies durch praxisnahe Beispiele und konkrete Handlungsempfehlungen, die Synergien zwischen verschiedenen Fachbereichen fördern und die Umsetzung erleichtern. 

Zur Publikation

Grünes Band Radeberg
© Planungsbüro Schubert GmbH & Co. KG

Der Klimawandel ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Wetterextreme wie Hitze, anhaltende Dürreperioden und Überflutungen sind heute eher die Regel als die Ausnahme. Besonders stark betroffen sind dabei hoch verdichtete Bereiche wie Innenstädte und Ortskerne. Aufgrund der hohen Versiegelung können die natürlichen Funktionen von Boden und Vegetation wie Versickerung, Verdunstung und Verschattung nicht für einen adäquaten Ausgleich sorgen.

Bei Starkregenereignissen sorgt das häufig dafür, dass Kanalisationen volllaufen und ganze Straßenzüge teils unter Wasser stehen. Die Aufgabe der Stadtentwicklung besteht daher in Zukunft darin, so viel Regenwasser wie möglich an Ort und Stelle versickern zu lassen. Man spricht vom sogenannten »Schwammstadt-Prinzip«.

Für die Umsetzung solcher Maßnahmen stehen in Sachsen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung.  Auf der Landes-Website zur Regenwasserbewirtschaftung wurde dafür nun eine tabellarische Übersicht freigeschaltet.

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