Hauptinhalt

Einmaliger Heizkostenzuschuss

Der Bund finanziert einen einmaligen Heizkostenzuschuss aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten. Grundlage dafür ist das vom Bund erlassene Heizkostenzuschussgesetz vom 29. April 2022 (BGBl. I S. 698). Empfänger des Heizkostenzuschusses sind unter anderem Wohngeldbezieher, BAföG-Empfänger und Empfänger eines Unterhaltsbeitrages nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz.

Häufige Fragen:

Wer hat Anspruch auf den einmaligen Heizkostenzuschuss?

Nach § 1 Absatz 1 und 2 Heizkostenzuschussgesetz:

  • Wohngeldhaushalte, denen im Zeitraum 10/2021 bis 03/2022 für mindestens einen Monat Wohngeld bewilligt wurde,
  • BAföG-Empfänger, denen im Zeitraum 10/2021 bis 03/2022 für mindestens einen Monat BAföG bewilligt wurde,
  • Empfänger eines Unterhaltsbeitrages nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, denen im Zeitraum 10/2021 bis 03/2022 für mindestens einen Monat Leistungen bewilligt wurden.

Weitere Empfängergruppen siehe § 1 Absatz 3 Heizkostenzuschussgesetz.

Wer zahlt den Heizkostenzuschuss aus?

  • die kommunalen Wohngeldbehörden für die Wohngeldhaushalte,
  • die BAföG-Ämter der Studentenwerke und die kommunalen BAföG-Ämter für die jeweiligen BAföG-Empfänger,
  • die Sächsische Aufbaubank (SAB) für die Empfänger eines Unterhaltsbeitrages nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz.

Wann wird der Heizkostenzuschuss ausgezahlt?

Ab September 2022.

Muss die Zahlung des Heizkostenzuschusses beantragt werden?

Nein, ein Antrag auf Gewährung des einmaligen Heizkostenzuschusses ist nicht erforderlich.

Bewilligung und Auszahlung erfolgen von Amts wegen durch die zuständigen Behörden.

Besteht ein Anspruch auf eine Anpassung des Wohngeldbescheides aufgrund höherer Heizkosten?

Nein. Nach dem Wohngeldgesetz ist für die Prüfung, ob ein Anspruch auf Wohngeld besteht neben dem Bruttoeinkommen und der Anzahl der Personen, die im Haushalt leben, die Bruttokaltmiete maßgeblich.

Die Heizkosten werden bei der Prüfung des Wohngeldanspruchs daher nicht berücksichtigt. Die Wohngeldbehörde hat keinen Spielraum, auch die Heizkosten bei der Wohngeldberechnung zu berücksichtigen.

zurück zum Seitenanfang