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Aktuelles

3 Logos - Europäische Union, Europa förder Sachsen. ESF und Europa stärkt dich und deine Stadt. © EU
Der Slogan "Europa fördert dich und deine Stadt"

44,4 Millionen Euro für benachteiligte Stadtviertel

Das Kabinett hat am 29. März 2022 die Förderrichtlinie „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung ESF Plus 2021-2027“ beschlossen.

Der Freistaat Sachsen wird damit auch künftig die Städte und Gemeinden bei der sozialen Arbeit in benachteiligten Stadtgebieten unterstützen.

42,5 Millionen Euro werden von Europäischer Union und Freistaat Sachsen dafür bis zum Jahr 2027 bereitgestellt. Hinzu kommen noch 1,9 Millionen Euro EU-Mittel für eine Servicestelle für Quartiersentwicklung und Gemeinwesenarbeit.

„Mit der Unterstützung der Städte und Gemeinden bei der Entwicklung benachteiligter Quartiere hat Sachsen in der vergangenen Förderperiode sehr gute Erfahrungen gemacht“, so Staatsminister Thomas Schmidt. „Ich freue mich, dass auf Grundlage der heutigen Kabinettsentscheidung die Fortsetzung laufender Projekte gesichert und neue Projekte möglich werden.“

Bis zum 31. Dezember 2023 können die Städte und Gemeinden bei der SAB gebietsbezogene integrierte Handlungs-konzepte (GIHK) einreichen und für deren Umsetzung einen Rahmenbescheid beantragen. Die Förderung richtet sich an alle Städte und Gemeinden mit Gebieten, die eine über dem Landesdurchschnitt liegende SGB II-Quote haben. Lediglich in vollumfänglich, d. h. investiv und nichtinvestiv förderfähigen LEADER-Gebieten ist eine ESF-Förderung zur Stadtentwicklung nicht möglich.

Digitale Workshopreihe zur ESF-Stadtentwicklung im März 2021

Teilnehmer am Workshop
Schnappschuss vom Workshop am 25.03.2021 mit Vertretern aus Görlitz, Löbau. Weißwasser und Zittau  © BESTFALL

Angesichts des bevorstehenden Starts der Förderperiode 2021-2027 gibt es aktuell viele Themen und Fragen, die sowohl die Verantwortlichen im SMR als auch die umsetzenden Kommunen und Projektträger beschäftigen und herausfordern. Um auch in der neuen Förderperiode eine bedarfsgerechte Ausgestaltung des Programmes und praxistaugliche Lösungen für die anzuwendenden Verfahren zu erreichen, hatte das SMR bereits im Rahmen der EFRE/ESF-Jahreskonferenz 2020 die Durchführung von Workshops mit den Programmkommunen für die erste Jahreshälfte 2021 angekündigt.

Der pandemiebedingt digitalen Durchführung wurde seitens SMR Rechnung getragen, indem anstelle des üblichen halbjährlichen Präsenzworkshops acht kleinere Webmeetings angeboten worden sind. Dieses Format ermöglichte es, dass bei einer Teilnehmerzahl von bis zu 20 Vertretern aus jeweils ca. vier Programmkommunen, der SAB und dem SMR auch auf diesem teilweise (noch) ungewohnten Wege ein reger Austausch erfolgt ist. Und ein positiver Nebeneffekt war, dass auch Personen eingebunden waren, die an den Präsenzveranstaltungen in der Regel nicht teilnehmen können.

Corona-Virus - Informationen zu ESF-Förderungen

Die Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens auf Grund der Corona-Virus-Pandemie haben auch Auswirkungen auf die Umsetzung der ESF-Vorhaben. Viele Fragen von Städten und Projektträgern haben diesbezüglich bereits das SMR und die SAB erreicht.

Die Verwaltungsbehörde ESF hat grundsätzliche Hinweise gegeben, die die SAB auf ihrer Website veröffentlicht hat:

Angesichts der Vielfalt der ESF-Vorhaben zur nachhaltigen Stadtentwicklung werden alle Programmkommunen gebeten, in Abstimmung mit ihren Projektträgern sinnvolle Lösungen zu suchen, wie die Vorhaben in Einklang mit den behördlichen Anordnungen und im Interesse der Zielgruppen ggf. modifiziert weitergeführt werden können oder diese auch vorübergehend auszusetzen.

Die Ansprechpartner des SMR und der SAB stehen für Fragen und Hinweise selbstverständlich gern zur Verfügung.

14. ESF-Workshop Nachhaltige Stadtentwicklung am 26. November 2019 in Meißen

Personengruppe schaut auf Podium im Meißner Ratsaal
Begrüßung durch Herrn OB Olaf Raschke im historischen Ratssaal in Meißen  © SMI

Die ESF-Programmgemeinden trafen sich am 26. November 2019 in Meißen anlässlich des 14. Workshops zur ESF-Stadtentwicklung. Herr Oberbürgermeister Olaf Raschke begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im historischen Ratssaal am Markt. Die Vorstellung und der Austausch zu Projektbeispielen, die diesmal aus dem Fördergebiet in Meißen stammten, war ein thematischer Schwerpunkt der Tagung:

  • "Meißen bewegt sich", Bürgerstiftung Meißen
  • "Denk mal!", Museum unterwegs e.V.
  • "Faszination Natur“, Stiftung Soziale Projekte Meißen
  • „Kontaktladen“, Produktionsschule Moritzburg gGmbH

Vielen Dank an die Projektträger für die interessanten Vorträge und das große Engagement in den Projekten!

Den Stand der Bewilligungen und der Programmumsetzung sowie die Schritte, die jetzt zum Ausschöpfungscontolling eingeleitet werden, stellte Herr Martin Meusel (SAB) vor.

Herr Dr. Martin Leder und Frau Birgit Wagner (SMI) berichteten über die Ergebnisse der Online-Befragung und Programmevaluierung, die Vorbereitung des neuen Förderzeitraums 2021-2027 sowie die nun endlich vor der Auslieferung anstehenden Werbemittel zur Öffentlichkeitsarbeit.

Auch in diesem Workshop ging es uns wieder darum, einen Blick über den Tellerrand zu werfen und Bezüge zu anderen Programmen aufzuzeigen. Diesmal zu der „Allianz Sichere Sächsische Kommunen (ASSKomm)“ (Allianz Sichere Sächsische Kommunen - sachsen.de), über die Frau Herold-Beckmann von der Geschäftsstelle Landes-Präventionsrat sprach. Übergänge in Beschäftigung – speziell für unsere Zielgruppen – die das ESF-Angebot des Sozialministeriums bietet, wurden zudem von Frau Fanny Hebner (SMS) vorgestellt (Jugendberufshilfe und Produktionsschulen - sachsen.de; Europäischer Sozialfonds (ESF) - YouTube).

Nicht unerwähnt bleiben soll der Meißener Weihnachtsmarkt vor dem Tagungsraum. Nach dem Schlusswort und der Verabschiedung, verbunden mit den besten Wünschen für die Advents- und Weihnachtstage, durch Herrn Christian Weßling (SMI), bot dieser für Einige noch einen schönen, stimmungsvollen Ausklang.


 

13. ESF-Workshop am 13.06.2019 auf dem Chemnitzer Sonnenberg

sitzende Personengruppe in einem Saal einem Vortrag lauschend
13. ESF-Workshop in Chemnitz-Sonnenberg am 13.06.2019  © SMI

Am 13.06.2019 trafen sich die Programmgemeinden anlässlich des 13. ESF-Workshops. Das SMI hatte diesmal nach Chemnitz in den Gemeindesaal der Pfarrkirche St. Joseph im Stadtteil Sonnenberg eingeladen. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war wieder die Präsentation von Projektbeispielen – diesmal aus dem Fördergebiet Chemnitz-Innenstadt:

- "Bau- und Garten-Abenteuer-Platz",  Alternatives Jugendzentrum Chemnitz e. V.

- "Nachbarschaftsprojekt im Sonnenberg“ und "Umweltbildung Saatgutgarten", Nachhall e. V.

 - "Onlinebuddy", Institut für soziale und kulturelle Bildung e.V.

- "Schreib- und Druckwerkstatt", Förderverein für den musischen Kindergarten Chemnitz e. V.

 

Auf Grund der neuen Regelungen des Teilhabechancengesetzes haben sich die  Rahmenbedingungen für die Integration benachteiligter Personengruppen geändert.  Deshalb wurde die Gelegenheit für einen wertvollen Input von  Seiten der Bundesagentur für Arbeit genutzt. Die Auftragsberatungsstelle Sachsen punktete mit interessanten Ausführungen bezüglich der auch im Rahmen des ESF-Programmes zur sozialen Stadtentwicklung relevanten Vergabeverfahren. 

Auf der Tagesordnung standen außerdem Hinweise des SMI und der SAB zur begleitenden Evaluierung, zur Teilnehmererfassung sowie zur Mittelausschöpfung und zum effizienten Abschluss des Förderzeitraumes 2014-2020. Und natürlich spielten auch erste Überlegungen zur Fortführung des Programmes ab 2021 eine wichtige Rolle.

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