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Aufzugsanlagen

Aufzugsanlagen in Mietwohngebäuden erneuern

Mit dem Ziel der bedarfsgerechten Modernisierung des Mietwohnungsbaubestands und der Reduzierung von Leerstand  können Eigentümer von Mietwohngebäuden mit mehr als drei Geschossen und  mehr als sechs Wohnungen, die vor dem 31. Dezember 1990 bezugsfertig waren, für den Ein- oder Anbau bzw. die Erneuerung von Aufzugsanlagen finanzielle Förderung erhalten. Darüber hinaus werden auch Maßnahmen zum Abbau von Barrieren im Zugangsbereich zum Gebäude bzw. zur Wohnung sowie investive Begleitmaßnahmen gefördert.

Die Förderung erfolgt nur in Gemeinden mit einem Leerstand von mehr als 5 Prozent. Ob diese Voraussetzung erfüllt ist, kann anhand der Liste der Indikatoren zum Leerstand (vgl. Link)  festgestellt werden. Zusätzlich ist durch den Investor anhand entsprechender Konzepte (z.B. anhand INSEK, wohnungswirtschaftlicher Entwicklungskonzepte) darzulegen, dass mit der Maßnahme bestehender Leerstand im Gebäude oder auch indirekt im Quartier reduziert wird. Zudem muß die jeweilige Gemeinde bestätigen, dass die Förderung den demografischen und wohnungspolitischen Zielsetzungen der Gemeinde entspricht und keine sonstigen kommunalen Belange entgegenstehen.

 

Die Förderung in Form eines zinsverbilligten Darlehens kann bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) beantragt werden.

Das Darlehen wird ab einem Betrag von 80.000 Euro gewährt. Es gilt ein fester Zinssatz für einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren, den das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung festlegt. Dieser beträgt aktuell 0,25 % p.a..

Die aktuellen Konditionen, Formulare und Hinweise zum Verfahren erhalten Sie auch auf der Internetseite der SAB unter www.sab.sachsen.de. Die SAB berät umfassend zu dieser  Richtlinie. 

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