1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Wohnungsmarktbeobachtung, Daten, Fakten, Strukturen

Die Erkenntnisse aus der kontinuierlichen Wohnungsmarktbeobachtung dienen dem Freistaat Sachsen für wohnungspolitische, städtebauliche und planerische Entscheidungen und ermöglichen bei Bedarf ein präventives, strategisches Handeln und Steuern.

Wohnungsmärkte eines Landes, einer Region, von Städten und Gemeinden sind nicht einheitlich. Sie unterscheiden sich hinsichtlich des Wohnungsangebots, wie Lage, Qualität, Ausstattung oder Preis sowie der Wohnvorstellungen und den finanziellen Möglichkeiten der Haushalte. Dabei sind sie kontinuierlichen Veränderungen unterworfen.

Auswirkungen haben hierbei insbesondere:

- die Demografische Entwicklung

- das Mietniveau und Einkommen

- der Wohnungsbestand.

Die amtlichen Statistiken des Statistischen Landesamtes Sachsen bieten verlässliche und transparente Strukturdaten und Informationen an.

Die jährlich neu erscheinenden Statistischen Jahrbücher vermitteln ein umfassendes Bild über das gesamte gesellschaftliche Leben des Freistaates Sachsen (siehe rechte Spalte). Hier werden auch die Ergebnisse aus dem Zensus 2011 und der damit verbundenen Gebäude- und Wohnungszählung bereitgestellt.

Die Wohnbedürfnisse von Menschen mit Behinderungen wurden in einer deutschlandweit erstmaligen Studie zum Bestand und Bedarf an barrierefreien Wohnungen in Sachsen, differenziert nach urbanen und ländlichen Räumen, ermittelt. Hierbei wurde zudem nach Art der Behinderung (insbesondere motorischen und sensorischen Behinderungen) unterschieden. 

Informationen zur Situation am sächsischen Wohnungsmarkt bietet auch eine Publikationsreihe der Sächsischen Aufbaubank (SAB).

Im Ergebnis der laufenden Wohnungsmarktbeobachtung hat die Sächsische Staatsregierung am 31. Juli 2015 die Verordnung zur Senkung der Kappungsgrenze gemäß § 558 Absatz 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (Kappungsgrenzen-Verordnung – KappGrenzVO) erlassen (siehe rechte Spalte).

Mit dem im Juli 2015 in Kraft getretenen Mietrechtsnovellierungsgesetz des Bundes wurde die Möglichkeit geschaffen, die zulässige Miethöhe zu Mietbeginn (Mietpreisbremse) in Gebieten zu begrenzen, die von den Landesregierungen durch Rechtsverordnung bestimmt wurden (§ 556d BGB). Um zu prüfen, ob im Freistaat Sachsen die Voraussetzungen für den Erlass einer Mietpreisbremsen-Verordnung vorliegen, hat das Sächsische Staatsministerium des Innern eine Studie anfertigen lassen (siehe rechte Spalte).