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Seniorengerechter Wohnraum

Förderung des seniorengerechten Umbaus von Mietwohnraum

Die Staatsregierung hat nun auch die Förderrichtlinie des SMI zur Förderung des seniorengerechten Umbaus von Wohnraum gebilligt, die Anfang 2018 in Kraft getreten ist.

Hiernach können Vermieter von Wohnraum Zuschüsse zum seniorengerechten Umbau ihrer Bestandswohnungen erhalten. Damit können Baumaßnahmen finanziell bezuschusst werden, die dazu dienen, bestehenden Mietwohnraum so umzubauen, dass er den spezifischen Anforderungen von Senioren im Hinblick auf eine weitgehend barrierefreie Erreichbar- und Nutzbarkeit des Wohnraums gerecht wird.

Die Förderung kann in Anspruch genommen werden durch private Eigentümer von Wohngebäuden wie auch Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften.

Die Förderung beträgt maximal 10.000 Euro pro Wohnung (Fördersatz bis zu 40 Prozent). Diese Grundförderung umfasst alle Baumaßnahmen, um die Seniorengerechtigkeit einer Wohnung herzustellen:

- Schwellenfreiheit innerhalb der WE,

- barrierefreier Zugang,

- Türbreiten mind. 82 cm,

- Küche und Bad mit Bewegungsflächen von 60 cm Radius vor Möblierung sowie

- Bad mit bodengleicher Dusche.

Gefördert wird nur, was noch nicht vorhanden ist. Und die Förderung erfolgt nur, wenn am Ende der Standard "Seniorengerecht" erreicht wird.

 

Zusätzlich können dann noch folgende Maßnahmen finanziell gefördert werden:

- Einbruchschutz,

- Bewegungsmelder für Licht,

- bodennahe Lichtleisten, Funkschalter, und schaltbare Steckdosen,

- Steuerung u. a. mit den Funktionen "Alles-Aus" und Herdabschaltung sowie

- die Herstellung der schwellenlosen Erreichbarkeit des Freisitzes.

 

Wenn mindestens 50 Prozent der Mietwohnung des Mehrfamilienhauses nach dieser Förderrichtlinie umgebaut werden, sind zusätzlich förderfähig

- Modernisierung oder Neuerrichtung eines Personenaufzugs - der rollatorengerecht über eine Türmindestbreite von 82 cm verfügen muss,

- gebäudebezogene Einbruchsschutzmaßnahmen,

- Maßnahmen zur Verbesserung der Beleuchtung und der Kommunikation (z. B. Gegensprechanlagen) sowie

- Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Rollatoren.

Die Zusatzförderung für das Gebäude beträgt dann zusätzlich 10.000 Euro pro Etage (Fördersatz bis zu 20 Prozent).

Über die Einzelheiten der förderfähigen Maßnahmen sowie die erforderlichen Voraussetzungen informiert Sie die Bewilligungsstelle für diese Förderung. Dies ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank, Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden, Internet www.sab.sachsen.de .

Die dem Förderprogramm zu Grunde liegende Förderrichtlinie finden Sie unter nachfolgendem Link:

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