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Wohneigentum im ländlichen Raum

Förderung von Wohneigentum im ländlichen Raum

Mit dieser Förderung sollen gezielt die Haus- und Wohnungseigentümer im ländlichen Raum, die ihre Immobilie selbst nutzen, unterstützt werden. Ländlicher Raum im Sinne dieser wohnungswirtschaftlichen Förderrichtlinie ist das Gebiet des Freistaates Sachsen mit Ausnahme der Städte Chemnitz, Dresden und Leipzig.  

 

Die neue Förderung besteht aus zwei Fördermodulen:

 

Modul 1: Förderung des Baus, des Erwerbs oder der Erweiterung eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung zu eigenen Wohnzwecken sowie der Umbau eines Nichtwohngebäudes in ein Wohngebäude zur Selbstnutzung

 

Modul 2:  Förderung der Sanierung von bereits selbstgenutztem Wohneigentum

 

Die Förderung erfolgt nur unter Einhaltung folgender Einkommensgrenzen: die Summe der positiven Einkünfte eines Haushalts gemäß § 2 Absatz 2 Einkommenssteuergesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Oktober 2009 (BGBl. I S. 3366, 3862), in der jeweils geltenden Fassung

- bei Alleinstehenden 60 000 Euro,

- bei Ehegatten und Lebenspartnern 100 000 Euro.

Der Betrag erhöht sich für jedes Kind um 10 000 Euro, für das der Zuwendungsempfänger Kindergeld erhält.

 

Die Förderung erfolgt durch Bewilligung von Darlehen des Sächsischen Staatsministeriums des Innern, die von der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – in Dresden (www.sab.sachsen.de) ausgereicht werden.

 

Es gelten folgende Konditionen:

- für das Fördermodul 1 ist zusätzlich ein KfW-Wohnraumförderdarlehen in Höhe von 50 000 Euro in Anspruch zu nehmen (das gilt also nicht bei Sanierung – Fördermodul 2)

- die maximale Darlehenshöhe bei Modul 1 beträgt 80 000 Euro

- die maximale Darlehenshöhe bei Modul 2 beträgt 40 000 Euro

- die Zinsen werden für die gesamte Laufzeit des Darlehens zugesagt und betragen derzeit 0,75 %

- die Darlehenslaufzeit kann bis zu 25 Jahren betragen.

 

Wegen der weiteren Einzelheiten sei auf die Förderrichtlinie „Wohneigentum im ländlichen Raum" (siehe unten angeführter Download) sowie auf die SAB (Internet www.sab.sachsen.de) verwiesen, die auch für diese Richtlinie umfassend berät.

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© Sächsisches Staatsministerium des Innern