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Bund-Länder-Programm "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier"

Quartiere und Nachbarschaften sind zentrale Orte des Zusammenlebens und der Integration. Aufgabe des neuen Programms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ ist es, die Städte und Gemeinden sowie die Zivilgesellschaft bei der Integration und der Förderung des sozialen Zusammenhalts durch die Anpassung der dafür notwendigen Infrastruktur nachhaltig zu unterstützen. Mit dem Investitionspakt unterstützt der Bund gemeinsam mit den Ländern, Städten und Gemeinden durch Investitionszuschüsse die Erneuerung sowie den Ausbau und den Neubau von Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen wie u.a. Kindergärten, Schulen, Bürgerhäuser, Parkanlagen.

Der Investitionspakt zielt darauf ab, durch die Qualifizierung von Einrichtungen der unmittelbaren oder mittelbaren öffentlichen sozialen Infrastruktur Orte der Integration und des sozialen Zusammenhalts im Quartier zu schaffen. Zudem geht es darum, das Umfeld der Infrastrukturen zu verbessern, baukulturelle Qualitäten zu fördern und somit auch insgesamt einen Beitrag zur Quartiersentwicklung zu leisten.

Besonderheit dieses Programms ist es, das sich die Förderung hier, im Gegensatz zur regulären Städtebauförderung, nicht auf eine Gesamtmaßnahme bezieht, die aus mehreren Projekten besteht. Gefördert wird im Investitionspakt Soziale Integration im Quartier ein einzelnes Projekt.

An den förderfähigen Kosten beteiligen sich der Bund mit 75 %, das Land mit 15 %, durch die Kommunen ist ein Anteil von 10 % aufzubringen.

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