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EFRE-Stadtentwicklung

EFRE-Stadtentwicklung 2014 bis 2020

Auch in der Förderperiode 2014 bis 2020 unterstützt der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) nun schon zum dritten Mal den Freistaat Sachsen bei der Überwindung struktureller Defizite und der Sicherung der Zukunftsfähigkeit von sächsischen Städten und Gemeinden.

 

Die Fördermittel in diesem Bereich werden auf der Grundlage der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Förderung von Maßnahmen der integrierten Stadtentwicklung und der integrierten Brachflächenentwicklung zur Umsetzung des Operationellen Programms des Freistaates Sachsen für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in der Förderperiode 2014 bis 2020 (RL Nachhaltige Stadtentwicklung EFRE 2014 bis 2020) vom 14. April 2015 gewährt.

 

Das EFRE-Programm Nachhaltige Stadtentwicklung 2014 bis 2020 gliedert sich in zwei Vorhaben:

 

Integrierte Stadtentwicklung

 

Die EFRE-Förderung im Vorhaben Integrierte Stadtentwicklung dient der Überwindung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Problemlagen und der Aufwertung benachteiligter Stadtquartiere. Die Förderung folgt dabei den Zielen einer klima- und umweltgerechten Stadterneuerung mit dem Schwerpunkt auf der Reduzierung des CO2-Ausstoßes sowie der wirtschaftlichen und sozialen Belebung der ausgewählten Quartiere.

 

In den Quartieren können beispielsweise öffentliche Infrastrukturen energetisch saniert oder Projekte zur Verbesserung des kulturtouristischen Angebotes initiiert werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit, durch die Entwicklung von Brachen das Stadtbild aufzuwerten. Projekte zur Förderung der sozialen Inklusion ermöglichen die Teilhabe aller Bürger an Aktivitäten in ihrem Wohnumfeld. Des Weiteren zielt die Förderung auf die Stärkung der lokalen Wirtschaft ab, indem Klein- und Kleinstunternehmen im Quartier unterstützt werden können.

 

Alle diese Maßnahmen sollen insgesamt der Abwanderung aus den unterstützten Quartieren entgegenwirken. Sie sollen einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Bewohner in ihrem Stadtquartier wohlfühlen.

 

Für Maßnahmen der Integrierten Stadtentwicklung stehen im Freistaat Sachsen im Förderzeitraum 2014 bis 2020 insgesamt 141,7 Millionen Euro EFRE-Mittel zur Verfügung.

 

Aktuell erhalten 23 Stadtquartiere in 21 Städten und Gemeinden finanzielle Unterstützung, um auf lokaler Ebene den Herausforderungen der Zukunft begegnen zu können.

Integrierte Brachflächenentwicklung

Im Vorhaben Integrierte Brachflächenentwicklung werden Städte gefördert, die insbesondere aufgrund vorhandener Brachflächen von Abwertungstendenzen betroffen sind. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt die Beseitigung der Brachflächen in Verbindung mit Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes oder zur wirtschaftlichen und sozialen Belebung (Nachnutzung). So werden zum einen städtebauliche Missstände beseitigt und zum anderen die Liegenschaften wieder dem Flächenkreislauf zugeführt und für die Stadtentwicklung nutzbar gemacht.

 

Zuwendungsempfänger sind die sächsischen Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohnern in den Regionen Chemnitz und Dresden. Anträge können fortlaufend gestellt werden. Gefördert wird eine qualitativ hochwertige und nachhaltige Stadtentwicklung, bei der die Beräumung eines Grundstücks nur eine zwingende Durchgangsphase und als Vorbereitung der qualifizierten Folgenutzung (Nachnutzung) zu verstehen ist. Parkanlagen, Bürgergärten, Sport- und Spielplätze oder die niederschwellige Sanierung von Gebäuden sind einige Beispiele für Maßnahmen, die im Rahmen der Integrierten Brachflächenentwicklung verwirklicht werden können.

 

Insgesamt setzt der Freistaat Sachsen von 2014 bis 2020 50 Millionen Euro aus Mitteln des EFRE für Maßnahmen der Integrierten Brachflächenentwicklung ein.

Den Städten und Gemeinden steht im Vorfeld der Stellung des Förderantrages und während der Durchführung von Projekten das isw Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH aus Halle zur Seite.

 

Dem Büro isw obliegt eine beratende Funktion. Es steht Ihnen kostenfrei als allgemeiner Ansprechpartner für Fragen rund um das Vorhaben „Integrierte Brachflächenentwicklung“ zur Verfügung. Die Durchführung von Vor-Ort-Terminen ermöglicht Ihnen eine individuelle Betrachtung von Einzelaspekten und Fragestellungen im Zusammenhang mit Ihrer Maßnahme im persönlichen Kontakt mit dem Begleitbüro.

 

Nachfolgender Link führt Sie zu den Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner beim Begleitbüro:

 

Ansprechpartner Integrierte Brachflächenentwicklung