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Aktuelles

Studie "Bedarfsgerecht barrierefreier Wohnraum in Sachsen"

Sachsen hat als erstes Land eine Studie zu den Wohnbedürfnissen ausschließlich von behinderten Menschen in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nunmehr vorliegen. Hierbei wurden die unterschiedlichen Behinderungsarten, vor allem motorische oder sensorische Behinderungen berücksichtigt und die jeweiligen spezifischen Bedarfe ermittelt. Grundlage war die Befragung von Betroffenen exemplarisch in drei Regionen (Landkreis Bautzen, Erzgebirgskreis, Stadt Leipzig). 

Die Befragung hat insgesamt eine hohe Zufriedenheit behinderter Menschen mit ihrer Wohnung, dem Wohnumfeld, der Nachbarschaft und der Lebenssituation ergeben.

Unabhängig hiervon besteht objektiv trotzdem erheblicher Handlungsbedarf.

Mit dieser Studie liegen detaillierte Kriterien für bedarfsgerechte Wohnungen und das unmittelbare Wohnumfeld für die verschiedenen Behinderungsarten vor. Diese sind ein sehr guter Leitfaden bei der (Neu)Gestaltung von Wohnungen und vor allem für Bauherren, Planer und Architekten hilfreich und wertvoll.

Kabinett beschließt Förderung von Sozialem Wohnraum

Die Sächsische Staatsregierung hat am 22. November 2016 die Richtlinie des Sächsischen Staatsministerium des Inneren zur Förderung der Schaffung von mietpreis- und belegungsgebundenem Mietwohnraum (RL gebundener Mietwohnraum) beschlossen. Mit der vom Innenministerium verfassten Richtlinie wird die Schaffung von Sozialem Mietwohnraum gefördert. Die Richtlinie tritt nach der Veröffentlichung im Amtsblatt am 9. Dezember 2016 in Kraft.

Die RL gebundener Mietwohnraum wird zielgenau nur in den Städten und Gemeinden zum Einsatz kommen, in denen durch wohnungswirtschaftliche Indikatoren ein  Bedarf an mietpreis- und belegungsgebundenem Wohnraum belegt ist. In den allermeisten Städten in Sachsen besteht erheblicher Wohnungsleerstand, so dass die Mittel für Sozialen Wohnungsraum in den wenigen Kommunen mit einem drohenden Versorgungsengpass für Mieter mit geringen Einkommen konzentriert werden.

 Voraussetzung für die Förderung ist neben der Erfüllung der Indikatoren ein Antrag der Kommune mit einer Konzeption, in der der Bedarf an mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum nachgewiesen wird. Anschließend erlässt die SAB einen Zuwendungsbescheid, mit dem der antragstellenden Gemeinden ihr Mittelkontingent zugewiesen wird. Die Gemeinde gibt dann gemäß ihres eigenen Konzeptes die Mittel zur Förderung von Einzelvorhaben an entsprechende Antragsteller weiter. Investoren, die Interesse an der Herstellung von Sozialem Mietwohnraum haben sollten sich entsprechend an Ihre Kommune wenden. Es obliegt der jeweiligen Kommune, die Mittel entsprechend des Bedarfs und ihres jeweiligen Konzeptes weiterzugeben.

Die Förderung ist als Zuschuss für Vermieter konzipiert und kann bei Neubau oder Sanierung beantragt werden, sofern die Wohnung 15 Jahre lang Menschen mit Wohnberechtigungsschein für eine deutlich reduzierte Miete überlassen wird. Ziel ist eine Mietreduktion um bis zu 35% (max. 3,50 €) je Quadratmeter. Der Zuschuss entspricht der rechnerischen Mietreduktion über die 15 jährige Belegbindung, wird aber bereits in der Bauphase als Zuschuss ausbezahlt.  

Die Liste der Indikatoren aller sächsischen Kommunen wird zukünftig jährlich vom Innenministerium zur Verfügung gestellt.

"Tag des offenen Denkmals" 2016 in Zabeltitz

Innenminister Markus Ulbig mit den Preisträgern des 5. Sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreises im Barockgarten Zabeltitz

Der Sächsische Innenminister Markus Ulbig vergibt am 11. September 2016 im Barockgarten Zabeltitz den 5. Sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis an drei PEGASUS-Schulen: 49. Grundschule "Bernhard August von Lindenau" Dresden, Förderschulzentrum Torgau und Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau.
(© Wolfgang Junis, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, 2016)

Am Sonntag, den 11. September 2016 eröffnete Innenminister Markus Ulbig für Sachsen den Tag des offenen Denkmals in der barocken Schlossanlage Zabeltitz. Während des unter dem Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten" stehenden Tages konnten in ganz Sachsen mehr als 700 geöffnete Denkmale besichtigt werden. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung in Zabeltitz wurde zum fünften Mal der Sächsische Kinder- und Jugenddenkmalpreis verliehen. 

4. Sächsischer Kinder- und Jugenddenkmalpreis zum Tag des offenen Denkmals 2015 verliehen

Kinder- und Jugenddenkmalpreis 2015

Drei Schulprojekte wurden mit dem Kinder- und Jugenddenkmalpreis ausgezeichnet.
(© SMI, Christiane Krebs)

Herr Staatsminister Markus Ulbig eröffnete den Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015 im Sächsischen Industriemuseum in der Tuchfabrik Gebr. Pfau, Crimmitschau. Das diesjährige Motto lautete:

                               „Handwerk, Technik, Industrie“

Die drei ausgezeichneten Schulprojekte sind:

1.    Grundschule Oberlößnitz

Projekt: „Wir erforschen den Augustusweg in Radebeul“

Der etwa 2,3 Kilometer lange Teil des Amtsweges zwischen Meißen und Stolpen ist kulturhistorisch sehr bedeutsam. Der Weg verläuft am Fuße der Weinberge mit prächtigen Villenanlagen und Weingütern, von denen etwa 30 Anlagen Kulturdenkmale sind.

Weitere Informationen unter:

http://www.sn.schule.de/~gs-oberloessnitz/?Herzlich_willkommen:F%C3%A4cherverbindender_Unterricht

2.    Oberschule Trebsen

Projekt: „Geschichte zum Anfassen am Beispiel des Kulturlandschaftsmuseums Wermsdorfer Wald“

Der „Wermsdorfer Wald“ mit seinen Bodendenkmalen der Ur- und Frühgeschichte wurde erforscht und auf der Denkmalmesse 2014 in Leipzig vorgestellt.

Nähere Informationen unter:

http://www.oberschule.trebsen.de/               

unter Neigungskurse Wermsdorfer Wald

3.    Hans-Erlwein-Gymnasium (HEG) Dresden

Projekt: Erforschung der Gebäude- und Schulgeschichte: „Historische Blicke in die Gebäude- und Schulgeschichte“

Erweiterung des Denkmallehrpfades, der es dem Besucher ermöglicht über einen QR-Code weitere Informationen über Gebäudedetails, die aus der Bauzeit erhalten sind, zu erfahren. Auseinandersetzung mit einem, bei der Restaurierung überraschend entdeckten Wandbild im ersten Obergeschoss.

Weitere Informationen unter:

http://cms.sn.schule.de/heg/schule/denkmalpfad/

http://denkmal-aktiv.de/schulprojekte/archiv/schulen-2013/hans-erlwein-gymnasium-dresden/

Wohnungspolitisches Konzept "Wohnen in Sachsen 2020"

Das Kabinett hat in seiner Sitzung am 4. März 2014 das wohnungspolitische Konzept „Wohnen in Sachsen 2020“ verabschiedet.

 

Die Wohnungspolitik ist in letzter Zeit sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene verstärkt in den Fokus der öffentlichen Diskussion geraten, vor allem die Themen Wohnungsknappheit und Bezahlbarkeit von Wohnraum in Ballungsräumen. Mit dem wohnungspolitischen Konzept „Wohnen in Sachsen 2020“ erfolgt eine Standortbestimmung für Sachsen. Wie ist die Situation auf dem Wohnungsmarkt speziell in Sachsen? Wo haben wir Handlungsbedarf, aber wo auch nicht? Was wird bereits getan? Wo müssen wir nachsteuern?

 

Das wohnungspolitische Konzept „Wohnen in Sachsen 2020“ finden sie unter:

Dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V. wird der Deutsche Preis für Denkmalschutz 2013 verliehen

Am 28. Oktober 2013 verleiht das Präsidium des Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) den Preis für Denkmalschutz, die höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet in der Bundesrepublik Deutschland. Eine von 10 Auszeichnungen geht in den Freistaat Sachsen. Wir gratulieren sehr herzlich dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V..

Weitere Informationen finden Sie in der Presseinformation des DNK: 

      Denkmalland Sachsen

      Hohe Priorität für Wahrung des kulturellen Erbes im Freistaat Sachsen: Neue Broschüre bilanziert 20 Jahre Denkmalschutz und Denkmalpflege

      Die aktuelle Broschüre „Denkmalschutz und Denkmalpflege im Freistaat Sachsen – Beispiele aus 20 Jahren erfolgreicher Arbeit am Denkmal“ präsentiert nicht nur die „Leuchttürme“ der sächsischen Kulturlandschaft, sondern stellt die gesamte Vielfalt sächsischer Baukulturdenkmale vor. Sie spiegelt gleichzeitig das konstante Engagement von privaten Eigentümern und Stiftungen, aber auch die Unterstützung des Freistaates Sachsen, des Bundes und der EU wider, dieses Erbe zu wahren und zu erhalten.

      Innenminister Markus Ulbig: „Denkmale gehören zur sächsischen Identität. Wir können stolz über die reiche sächsische Denkmallandschaft sein. Unsere Kulturdenkmale haben viel Zuspruch und enorme bürgerschaftliche und finanzielle Unterstützung erfahren. Nur so konnten wir den heute sehr guten Sanierungsstand erreichen. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, die für Sachsen so bedeutende Denkmallandschaft zu erhalten und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.“

      Energetische Sanierung von Baudenkmalen

      Viele Denkmaleigentümer wollen ihr Gebäude so sanieren, dass es auch unseren heutigen Ansprüchen genügt. Umweltschutz, Klimaeffizienz und Wirtschaftlichkeit – wie lässt sich das mit Denkmalschutz in Einklang bringen? Die Handlungsanleitung »Energetische Sanierung von Baudenkmalen« gibt hierfür wertvolle Hinweise und praxisrelevante Vorgaben. Sie ist das Ergebnis intensiver Beratungen von Experten, die sich auf Einladung des Innenministeriums über ein Jahr lang getroffen haben. Neben Verwaltung, Wissenschaft, Denkmalpflege und Stadtplanung waren auch die Ingenieur- und Architektenkammer, Wohnungsunternehmen und Hauseigentümer beteiligt.

      Ein wesentlicher Bestandteil ist eine Pilotstudie der Technischen Universität Dresden, die Modellprojekte untersucht und bewertet hat. In der dazugehörigen Matrix sehen Bauherren und Architekten auf einen Blick die Genehmigungswahrscheinlichkeit von Baumaßnahmen an Denkmalen.

      Wohnraumförderung 2013

      Das Sächsische Staatsministerium des Innern fördert auch im Jahr 2013 den Erwerb von Wohneigentum für Selbstnutzer, die Energetische Sanierung sowie den generationengerechten Umbau von bestehendem Wohnraum nach jeweils dafür gültigen Förderrichtlinien. Hierfür stehen ca. 60 Mio. € zur Verfügung. Die Förderung erfolgt durch Ausreichung zinsgünstiger Darlehen über die Sächsische Aufbaubank, Dresden. Seit 2007 wurden  rund 15.500 Wohnungen mit einem Darlehensvolumen von rund 245 Mio. € gefördert.

      Städtebauförderung 2013

      Für die Städtebauförderung stehen für das Programmjahr 2013 insgesamt 112 Mio. Euro Bund-Länder-Finanzhilfen zur Verfügung. Bund und Freistaat Sachsen beteiligen sich je zur Hälfte an der Bereitstellung der Mittel.

      Gemäß der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2013 des Bundes mit den Ländern werden den sächsischen Kommunen in folgenden Bund-Länder-Programmen der Städtebauförderung Finanzhilfen im Programmjahr 2013 zur Verfügung gestellt:

      • "Stadtumbau Ost" für die Anpassung an den demographischen und strukturellen Wandel (rund  48,5 Mio.Euro),
      • "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" für die Innenentwicklung (rund 12 Mio. Euro),
      • "Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen" (rund 9,5 Mio. Euro),
      • "Städtebaulicher Denkmalschutz" für den Erhalt historischer Stadtkerne und Stadtquartiere (rund 37,2 Mio. Euro),
      • "Soziale Stadt" für Stadtquartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf und sozialen Brennpunkten (rund  4,3 Mio. Euro), 
      • "Kleinere Städte und Gemeinden" zur Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen, dünn besiedelten Raum (rund 6,5 Mio. Euro).

       

      Die Mittel werden eingesetzt, um städtebauliche Missstände in den Kommunen gebietsbezogen zu beheben bzw. nachhaltig zu mildern. Mit Hilfe der Mittel aus diesen Programmen können zahlreiche Baumaßnahmen in den Städtebaufördergebieten durchgeführt und unterstützt werden: Sanierung von Wohngebäuden, Schulen, Kindertagesstätten und Sportanlagen, Beräumung von Grundstücken u. a., Ausbau und Herstellung von Straßen und Parkanlagen.

      Rauchwarnmelder retten Leben

      In Deutschland sterben jährlich etwa 600 Menschen bei Haus- und Wohnungsbränden, 90% davon nicht durch Flammen, sondern an den Folgen der Rauchvergiftung. Rauchwarnmelder verschaffen den Bewohnern lebenswichtige Sekunden, um sich und andere in Sicherheit zu bringen.

      Der Flyer "Rauchwarnmelder rettet Leben" vermittelt Hinweise zu Funktion und Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnungen.

      Für ein sicheres Zuhause.