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Bund-Länder-Programm »Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen«

Das allgemeine Sanierungsprogramm als klassische Hilfe zur Beseitigung von städtebaulichen Missständen in Sanierungsgebieten und Entwicklungsbereichen ist im Jahr 2012 beendet worden. Die Bewilligungen des Programmjahres 2012 und aus Vorjahren werden noch bis zum Jahr 2016 umgesetzt. Die Fördergebiete werden in den nächsten Jahren abgeschlossen und gegenüber dem Bund abgerechnet.

Das seit 1991 in Sachsen laufende, volumenreichste Bund-Länder-Programm hat den Aufbau Ost und die Stadtentwicklung im Freistaat Sachsen von Anfang an neben dem Programm »Städtebaulicher Denkmalschutz« maßgebend mitgestaltet. Mit den bisher bewilligten Finanzhilfen wurde die Erhaltung und Modernisierung von Gebäuden, die Verbesserung des Wohnumfelds und die Revitalisierung der Innenstädte und Stadtteilzentren gefördert. Die Wohnfunktion in Stadtquartieren wurde gestärkt oder stabilisiert. Der Erhalt wichtiger Bausubstanz spielte eine bedeutende Rolle. Die Verkehrsinfrastruktur und der öffentliche Raum wurden fortentwickelt und die Vitalität von Stadtquartieren durch Infrastruktur-, Gemeinbedarfs- und Versorgungseinrichtungen erhöht. In historischen Altstädten war unter anderem die Förderung des Einzelhandels, in gründerzeitlichen Stadtquartieren die Stabilisierung der sozialen Infrastruktur der Schwerpunkt der Sanierungsmaßnahmen.

Seit dem Programmstart im Jahr 1991 wurden insgesamt 199 sächsische Städte und Gemeinden mit 287 Fördergebieten aufgenommen. Die Höhe der in Sachsen bewilligten Bund-Länder-Finanzhilfen beträgt in diesem Programm 1,52 Mrd. Euro.

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